Dachstühle & Gauben
Das Königsgewerk der Zimmerei. Wir reißen jeden Stuhl selbst auf, schlagen traditionelle Verbindungen — Versatz, Zapfen, Schwalbenschwanz — und richten ihn, wie es sich gehört: mit Kranz und Spruch.
Zimmerei & Holzbau · Meisterbetrieb
Dachstühle, Häuser und alles dazwischen — aus Holz, mit Verstand und hundert Jahren Übung. In dritter Generation, am selben Hobel.
Unser Handwerk
Vom ersten Strich auf dem Reißboden bis zum Richtkranz: Bei uns bleibt alles in einer Hand — und die hat Schwielen.
Das Königsgewerk der Zimmerei. Wir reißen jeden Stuhl selbst auf, schlagen traditionelle Verbindungen — Versatz, Zapfen, Schwalbenschwanz — und richten ihn, wie es sich gehört: mit Kranz und Spruch.
Häuser, die atmen: diffusionsoffene Wandaufbauten, Holzfaserdämmung, sichtbare Konstruktion. Vorgefertigt in der Halle, aufgestellt in Tagen — gebaut für Generationen.
Alte Balken erzählen Geschichten — wir hören zu. Schadhafte Hölzer werden ausgeblattet statt ausgetauscht, historische Verbindungen originalgetreu nachgeschlagen. Behutsam, dokumentiert, abgestimmt.
Das kleine Format, mit derselben Sorgfalt: sichtbare Sparrenköpfe, sauber gefaste Kanten, Lärche statt Lasur. Ein Carport von uns steht noch, wenn das Auto längst Geschichte ist.
Werkstoffkunde
Wir kaufen Stämme, keine Paletten: heimisches Holz aus dem Allgäu und Oberschwaben, eingeschnitten nach Liste, gelagert bis zur Ruhe.
Hart, ehrlich, ewig. Für Schwellen & Fachwerk.
Wetterfest ohne Chemie. Für Fassade & Terrasse.
Das Arbeitstier. Für Dachstuhl & Konstruktion.
Rötlich, robust, schön. Für alles, was man sieht.
Chronik
In einer gepachteten Scheune, mit zwei Gesellen, einem Fuhrwerk und geliehenem Werkzeug. Der erste Auftrag: ein Heustadel — er steht heute noch.
Der Sohn bringt die erste Abbundhalle, den ersten Lastwagen und den Namen, der bleibt: Stamm & Sohn. Die Wanderjahre auf der Walz haben ihn bis nach Südtirol geführt.
Die dritte Generation setzt auf Holzrahmenbau und Denkmalpflege — und darauf, dass CNC-Abbund und Stemmeisen keine Gegner sind, sondern Kollegen.
Streng genommen heißt der Betrieb seither Stamm & Tochter. Den Namen lassen wir trotzdem — die Arbeit spricht für sich.
Drei Generationen auf einer Bühne, vierhundert Gäste, ein Spruch vom First. Und am Montag darauf: Werkstatt, sieben Uhr, wie immer.
Werkstattordnung
Kein verdecktes Pfuschen, keine „sieht man eh nicht"-Stellen. Was wir verschrauben, würden wir auch unterschreiben.
Trends ziehen vorbei wie Wetterfronten. Ein sauber abgebundener Dachstuhl bleibt. Wir bauen für die Enkel, nicht für den Katalog.
Termin ist Termin, Preis ist Preis, Handschlag ist Vertrag. So hat es der Gründer gehalten, so halten wir es heute.
Die haben unseren Dachstuhl von 1887 gerettet, als drei andere Betriebe schon abreißen wollten. Solche Zimmerleute gibt es eigentlich gar nicht mehr.
Ihr Projekt
Wir kommen vorbei, schauen es uns an und sagen Ihnen ehrlich, was geht — und was nicht. Das Erstgespräch kostet nichts außer Kaffee, und den bringen wir mit.
Projekt anfragenOder altmodisch: Werkstatt-Tor steht werktags ab sieben offen.