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Zimmerei & Holzbau · Meisterbetrieb

STAMM & SOHN

Dachstühle, Häuser und alles dazwischen — aus Holz, mit Verstand und hundert Jahren Übung. In dritter Generation, am selben Hobel.

Gegründet 1923 Allgäu Handschlagqualität

0Jahre Handwerk
0Generationen
0+Dachstühle
0Gesellen & Meister

Unser Handwerk

Vier Gewerke. Ein Anspruch.

Vom ersten Strich auf dem Reißboden bis zum Richtkranz: Bei uns bleibt alles in einer Hand — und die hat Schwielen.

№ 01

Dachstühle & Gauben

Das Königsgewerk der Zimmerei. Wir reißen jeden Stuhl selbst auf, schlagen traditionelle Verbindungen — Versatz, Zapfen, Schwalbenschwanz — und richten ihn, wie es sich gehört: mit Kranz und Spruch.

№ 02

Holzrahmenbau

Häuser, die atmen: diffusionsoffene Wandaufbauten, Holzfaserdämmung, sichtbare Konstruktion. Vorgefertigt in der Halle, aufgestellt in Tagen — gebaut für Generationen.

№ 03

Sanierung & Denkmalpflege

Alte Balken erzählen Geschichten — wir hören zu. Schadhafte Hölzer werden ausgeblattet statt ausgetauscht, historische Verbindungen originalgetreu nachgeschlagen. Behutsam, dokumentiert, abgestimmt.

№ 04

Carports & Anbauten

Das kleine Format, mit derselben Sorgfalt: sichtbare Sparrenköpfe, sauber gefaste Kanten, Lärche statt Lasur. Ein Carport von uns steht noch, wenn das Auto längst Geschichte ist.

Werkstoffkunde

Aus gutem Holz

Wir kaufen Stämme, keine Paletten: heimisches Holz aus dem Allgäu und Oberschwaben, eingeschnitten nach Liste, gelagert bis zur Ruhe.

Eiche

Hart, ehrlich, ewig. Für Schwellen & Fachwerk.

Lärche

Wetterfest ohne Chemie. Für Fassade & Terrasse.

Fichte

Das Arbeitstier. Für Dachstuhl & Konstruktion.

Douglasie

Rötlich, robust, schön. Für alles, was man sieht.

Chronik

Hundert Jahre, ein Handwerk

  1. 1923

    Friedrich Stamm gründet die Zimmerei

    In einer gepachteten Scheune, mit zwei Gesellen, einem Fuhrwerk und geliehenem Werkzeug. Der erste Auftrag: ein Heustadel — er steht heute noch.

  2. 1958

    Werner Stamm übernimmt — und baut die Halle

    Der Sohn bringt die erste Abbundhalle, den ersten Lastwagen und den Namen, der bleibt: Stamm & Sohn. Die Wanderjahre auf der Walz haben ihn bis nach Südtirol geführt.

  3. 1989

    Matthias Stamm, Meisterbrief mit 24

    Die dritte Generation setzt auf Holzrahmenbau und Denkmalpflege — und darauf, dass CNC-Abbund und Stemmeisen keine Gegner sind, sondern Kollegen.

  4. 2014

    Johanna Stamm wird Meisterin

    Streng genommen heißt der Betrieb seither Stamm & Tochter. Den Namen lassen wir trotzdem — die Arbeit spricht für sich.

  5. 2023

    Hundertjähriges Richtfest

    Drei Generationen auf einer Bühne, vierhundert Gäste, ein Spruch vom First. Und am Montag darauf: Werkstatt, sieben Uhr, wie immer.

Werkstattordnung

Holz arbeitet. Wir auch.

  1. I.

    Wir bauen, als wäre es unser eigenes Dach.

    Kein verdecktes Pfuschen, keine „sieht man eh nicht"-Stellen. Was wir verschrauben, würden wir auch unterschreiben.

  2. II.

    Massiv vor modisch.

    Trends ziehen vorbei wie Wetterfronten. Ein sauber abgebundener Dachstuhl bleibt. Wir bauen für die Enkel, nicht für den Katalog.

  3. III.

    Ein Wort gilt.

    Termin ist Termin, Preis ist Preis, Handschlag ist Vertrag. So hat es der Gründer gehalten, so halten wir es heute.

Die haben unseren Dachstuhl von 1887 gerettet, als drei andere Betriebe schon abreißen wollten. Solche Zimmerleute gibt es eigentlich gar nicht mehr.

Ihr Projekt

Erzählen Sie uns, was Sie bauen wollen.

Wir kommen vorbei, schauen es uns an und sagen Ihnen ehrlich, was geht — und was nicht. Das Erstgespräch kostet nichts außer Kaffee, und den bringen wir mit.

Projekt anfragen

Oder altmodisch: Werkstatt-Tor steht werktags ab sieben offen.