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Parfümerie-Manufaktur · Anno 1903

LIBELLE

Düfte der Jahrhundertwende

Auf der Mathildenhöhe destillieren wir seit vier Generationen Essenzen aus Lindenblüte, Eichenmoos und Absinth — abgefüllt von Hand, besiegelt mit der Libelle.

Eigene Destille 38 Essenzen im Archiv Handabfüllung
Ein Duft ist …

… eine Erinnerung, die noch nicht stattgefunden hat — wir gießen sie in Glas.

Vier Flakons Das Sortiment

Jeder Duft ein eigenes Jahr

Vier Kompositionen aus dem Haus LIBELLE — jede nach einem Sommer benannt, in dem sie zum ersten Mal destilliert wurde.

No. I · 1903

Lindenblüte

Der erste Duft des Hauses — ein Juninachmittag unter den Linden der Künstlerkolonie.

  • KopfBergamotte · grüne Blätter
  • HerzLindenblüte · Mimose
  • BasisWeißer Honig · Moschus
128 €50 ml Eau de Parfum
Flakon erbitten
No. II · 1907

Smaragd

Ein grünes Chypre, tief wie Waldlicht — der Duft, der die Goldmedaille von Turin trug.

  • KopfGalbanum · Veilchenblatt
  • HerzIris · Geranium
  • BasisEichenmoos · Vetiver
164 €50 ml Extrait
Flakon erbitten
No. III · 1911

Nachtfalter

Für die Stunde, in der die Gaslaternen angehen — dunkel, pudrig, ein wenig verwegen.

  • KopfAnis · schwarzer Pfeffer
  • HerzHeliotrop · Tabakblüte
  • BasisBenzoe · Amber · Leder
148 €50 ml Eau de Parfum
Flakon erbitten
No. IV · 1928

Goldene Stunde

Bernsteinlicht kurz vor dem Abend — warm, harzig, wie Sonne auf altem Messing.

  • KopfMandarine · Safran
  • HerzOsmanthus · Bienenwachs
  • BasisLabdanum · Sandelholz
156 €50 ml Eau de Parfum
Flakon erbitten
Seit 1903 Die Manufaktur

Vier Generationen, ein Kupferkessel

Als Henriette Falter 1903 ihre Werkstatt auf der Mathildenhöhe eröffnete, destillierte sie den ersten Sud aus den Lindenblüten vor der eigenen Tür. Der Kupferkessel von damals steht noch immer im Erdgeschoss — und wird noch immer befeuert.

Wir arbeiten, wie man um 1900 arbeitete: Blüten werden in Schichten mazeriert, Essenzen reifen monatelang in dunklem Glas, und jeder Flakon verlässt das Haus erst, wenn er von Hand etikettiert und mit der Libelle gesiegelt ist. Eile war nie eine Zutat.

Heute führt Urenkelin Charlotte Falter das Haus — mit demselben Rezeptbuch, in das ihre Urgroßmutter einst mit Tinte schrieb: „Der Duft soll bleiben, wenn der Tag vergeht.“

  • 1903

    Gründung auf der Mathildenhöhe

    Henriette Falter destilliert „Lindenblüte“ — der Flakon trägt erstmals die Libelle.

  • 1907

    Goldmedaille in Turin

    „Smaragd“ gewinnt auf der Weltausstellung — die Jury notiert: ein Wald in Glas.

  • 1928

    Die zweite Generation

    Tochter Else komponiert „Goldene Stunde“ und baut das Essenzen-Archiv im Gewölbe auf.

  • 1972

    Rettung des Rezeptbuchs

    Nach Jahren der Stille öffnet Enkel Georg die Werkstatt neu — originalgetreu, Kessel für Kessel.

  • 2026

    Vierte Generation

    Charlotte Falter führt das Haus — und destilliert jeden Juni wieder vor der eigenen Tür.

Mit der Hand Das Handwerk

Drei Gelübde der Werkstatt

I

Langsame Destille

Unser Kupferkessel von 1903 kennt nur eine Temperatur: Geduld. Jede Essenz reift mindestens sechs Monate im Gewölbe.

II

Handabfüllung

Kein Fließband, keine Charge über vierzig Flakons. Etikett, Siegel und Schleife entstehen am selben Tisch wie 1903.

III

Botanische Essenzen

Linden vom eigenen Hang, Iris aus dem Hessischen Ried, Eichenmoos aus dem Odenwald — nichts Synthetisches, nie.

123Jahre Manufaktur
4Generationen
38Essenzen im Archiv
100%Von Hand gesiegelt
Drei Stimmen Die Komposition

Wie ein Duft sich entfaltet

Ein Parfum ist ein Bogenfenster aus Zeit: oben das flüchtige Licht, in der Mitte das Herz, unten der Grund, der bleibt.

Kopfnote der erste Flügelschlag Herznote die Seele des Hauses Basisnote der Grund, der bleibt

Flüchtig wie Licht

Der erste Eindruck, kaum gelandet, schon davongeflogen — Zitrusöle und grüne Blätter, die das Tor öffnen.

BergamotteAnisVeilchenblattGrüner Tee
Verfliegt nach einer Viertelstunde

Die Mitte des Bogens

Hier wohnt der Charakter: Blüten, die Henriette schon 1903 mazerierte — schwer genug zu bleiben, leicht genug zu schweben.

LindenblüteIrisHeliotropOsmanthus
Trägt durch den ganzen Tag

Der Grund, der bleibt

Moos, Harz und Holz — das Fundament, das am Abend noch im Schal hängt und am Morgen im Zimmer wartet.

EichenmoosBenzoeAmberSandelholz
Bleibt bis zum nächsten Morgen
Wer LIBELLE trägt, trägt den Sommer von 1903 am Handgelenk — ein Duft wie aus Glas geblasenes Licht.
Wiener Salonblatt Feuilleton · Ausgabe vom 14. Mai 1907
Treten Sie ein Die Boutique

Ein Haus auf der Mathildenhöhe

Wir verkaufen nicht über den Tresen hinweg — wir empfangen. Eine Duft-Audienz dauert eine Stunde und beginnt mit Tee.

Stammhaus LIBELLE

am Platanenhain
Alexandraweg 23
64287 Darmstadt · Mathildenhöhe
audienz@libelle-1903.de
  • Di – Fr11 bis 18 Uhr
  • Samstag10 bis 16 Uhr
  • So & Moder Kessel ruht
Duft-Audienz

Um eine Stunde im Salon bitten

Nennen Sie uns einen Wunschtermin — wir antworten mit der Post, die wir am liebsten mögen: einer handgeschriebenen Karte. Und natürlich per E-Mail.