Völkermord an den kalifornischen Indigenen
Die indigene Bevölkerung Kaliforniens sank zwischen 1846 und 1870 durch eingeschleppte Krankheiten, Vertreibung, Versklavung, Hunger und gezielte Tötungen. Historiker Benjamin Madley dokumentiert mindestens ~9.400 bis 16.000 von Nicht-Indigenen getötete Indigene (1846–1873) in über 370 Massakern; der Staat finanzierte Milizfeldzüge mit. Gouverneur Peter H. Burnett sagte 1851 einen „war of extermination“ voraus.
2019 entschuldigte sich Gouverneur Gavin Newsom offiziell und nannte das Geschehen ausdrücklich „genocide“ — heute breit anerkannte historische Einordnung.