FAVORIT 58
Das Original und unser Messehit von der Hannover-Messe. Petrol emailliert, Kupferkessel, ein Hebelzug pro Tasse. Wer sie einmal bedient hat, schaut Knöpfe nie wieder ernst an.
Esslingen am Neckar · Manufaktur seit 1958
Keine Platinen, keine Piepstöne, kein Display. Nur ein Kessel aus Kupfer, ein Hebel aus Chrom und neun bar ehrlicher Druck — von Hand gebaut in einer Werkstatt, in der seit dem Wirtschaftswunder dasselbe Radio läuft.
Seit 1958 bauen wir genau drei Modelle — und keines davon kann WLAN. Jede Maschine wird von einer Person von Anfang bis Ende montiert, auf der Bodenplatte signiert und erst ausgeliefert, wenn der Probeespresso sitzt.
Das Original und unser Messehit von der Hannover-Messe. Petrol emailliert, Kupferkessel, ein Hebelzug pro Tasse. Wer sie einmal bedient hat, schaut Knöpfe nie wieder ernst an.
Die Kleine für die Singleküche im fünften Stock: senfgelb, sieben Kilo leicht, passt unter jeden Hängeschrank — und zieht denselben Espresso wie die Großen. Frech, flink, unverschämt hübsch.
Das Flaggschiff mit Walnussfurnier und doppeltem Kessel — gebaut für Espressobars, Chefetagen und Haushalte, in denen sonntags zwölf Tassen hintereinander gezogen werden. Ein Möbel, das Kaffee kann.
Farbkarte: Jede Maschine gibt es in Petrol, Senfgelb und Korallenrot — der PRESIDENT zusätzlich mit Walnussfurnier. Sonderfarben dengeln wir nach Gusto, dafür trinken Sie mit uns einen Espresso und erzählen, wie Ihre Küche aussieht.
Die FAVORIT 58 — die erste Hebelmaschine für die deutsche Küche
Während Ihre Nachbarin noch Filterkaffee in die Thermoskanne gluckern lässt, ziehen Sie mit einem einzigen Hebelzug einen Espresso, wie ihn sonst nur der Italiener an der Ecke kann. Die FAVORIT 58 bringt die Espressobar nach Hause — in Petrol, Senfgelb oder Korallenrot, passend zur Resopalplatte.
„Mein Mann steht jetzt freiwillig zuerst auf. Er sagt, der Hebel gehöre ihm.“
Verlangen Sie die Vorführung beim Fachhändler! Der Herr im grauen Kittel zieht Ihnen kostenlos eine Probetasse — und wer danach wieder Filterkaffee möchte, bekommt von uns ein Päckchen Beileid dazu.
Gegen Vorlage dieses Abschnitts: eine Probetasse gratis bei Ihrem FAVORIT-Fachhändler. Gültig bis auf Widerruf, mindestens aber bis 1962.
Coupon № 58-ADie abgebildete Begeisterung ist echt. Die Hausfrau ist Schauspielerin, trinkt aber tatsächlich vier Espresso am Tag.
Angefangen hat alles mit einem Blechner, der zu viel Kaffee trank und zu wenig davon hielt. Drei Generationen Brunner später dengeln wir noch immer in derselben Werkstatt an der Küferstraße — nur die Warteliste ist länger geworden.
seitAlbert Brunner dengelt in Esslingen Kessel, Kannen und Dachrinnen. Abends tüftelt er an einer Maschine, die Kaffee „mit Nachdruck“ brühen soll. Die Nachbarn halten das Zischen für ein Leck.
Die erste Hebelmaschine verlässt die Werkstatt — petrol emailliert, mit Manometer aus einer alten Dampfdruckanzeige. Auf der Hannover-Messe bestellt ein Großhändler 200 Stück. Albert bestellt erst mal einen Espresso.
Für die neuen Apartmentküchen baut Sohn Walter die KOLIBRI: sieben Kilo, senfgelb, passt aufs Tablett. Die Illustrierten nennen sie „das Goggomobil unter den Espressomaschinen“. Walter ist gekränkt — und verkauft 4.000 Stück.
Zwei Brühgruppen, Walnussfurnier, 23,8 Kilo Selbstbewusstsein. Der PRESIDENT zieht in Espressobars von Stuttgart bis Mailand ein — und in genau ein Bundeskanzleramt, behauptet zumindest Walter.
Vollautomaten fluten die Kaufhäuser, FAVORIT gilt plötzlich als Omas Technik. Die Produktion schrumpft auf eine Handvoll Maschinen im Jahr. Walter weigert sich, einen einzigen Knopf zu verbauen. „Knöpfe sind was für Hemden.“
Enkelin Carla Brunner findet die alten Pressformen, poliert die FAVORIT 58 ihres Großvaters — und postet ein Foto. Drei Wochen später liegen 312 Anfragen im Briefkasten. Die Werkstatt heizt den Kessel wieder an.
Wir bauen wieder jede Woche Maschinen — nach den Originalzeichnungen, mit denselben Werkzeugen und ohne ein einziges Update. Das Radio von 1958 läuft übrigens noch. Es kann nur einen Sender. Reicht.
Gesammelt aus Leserbriefen, Messebüchern und drei Generationen Kundschaft. Die Frisuren haben sich geändert, die Begeisterung nicht.
„Mein Mann dachte, ich hätte heimlich einen Barista eingestellt. Dabei war es nur der KOLIBRI. Den Barista hätte ich mir auch gar nicht leisten können.“
„Neun bar Druck und kein einziges Knöpfchen. So muss Technik. Meine Bohrmaschine hat mehr Elektronik als meine Espressomaschine, und genau so soll es sein.“
„Wir haben den PRESIDENT 1971 zur Hochzeit gekauft. Er läuft noch. Wir auch — aber er ehrlich gesagt besser. Zum Goldjubiläum gab’s neue Dichtungen, für uns beide.“
Keine Geheimnisse, keine verklebten Gehäuse: Jede FAVORIT lässt sich mit zwei Schraubenschlüsseln vollständig zerlegen. Hier die Zahlen, die am Stammtisch zählen.
Unser Katalog kommt gedruckt auf Naturpapier — mit Farbkarte zum Auflegen auf die Küchenplatte und einer Liste aller 38 Fachhändler. Oder Sie kommen samstags an die Küferstraße: Der Kessel ist heiß, die Tassen stehen bereit, und am Hebel dürfen Sie selbst.
Lieferzeit 10 Wochen · jede Maschine handnummeriert · Probetasse immer gratis