Auf zwei Sekunden genau.
Jedes Kaliber wird in fünf Lagen über zwölf Tage reguliert. Unser Haus-Standard duldet eine Abweichung von höchstens −1/+2 Sekunden pro Tag — strenger als jedes Chronometer-Zertifikat, das wir trotzdem jeder Uhr beilegen.
Hundertvierzig Bauteile, sieben Ebenen, ein Schlag von 28 800 Halbschwingungen pro Stunde. MERIDIAN baut mechanische Uhren, die man nicht nur abliest — sondern betritt.
Die Modelle entdeckenSie zeigt Ihre Zeit. Jetzt. Auf die Sekunde.
Eine mechanische Uhr ist Architektur im Kleinen: Ebene über Ebene, Brücke über Platine, jedes Rad an seinem Ort. In unserem Atelier in Grenchen entsteht jedes Werk in Handarbeit — vom ersten Anriss bis zur letzten Schraube, deren Bläuung wir über offener Flamme setzen.
Jedes Kaliber wird in fünf Lagen über zwölf Tage reguliert. Unser Haus-Standard duldet eine Abweichung von höchstens −1/+2 Sekunden pro Tag — strenger als jedes Chronometer-Zertifikat, das wir trotzdem jeder Uhr beilegen.
Anglieren, Perlieren, Genfer Streifen — von Hand gezogen, unter dem Mikroskop geprüft. Auch Flächen, die nie ein Auge sieht, werden vollendet. Nicht aus Eitelkeit, sondern weil Sorgfalt unteilbar ist.
Unsere Werke sind nicht flach konstruiert, sondern räumlich gedacht: sieben Funktionsebenen, gestaffelt auf 4,6 Millimetern Bauhöhe. Wer durch den Saphirboden blickt, schaut in ein Gebäude aus Zeit.
Scrollen Sie weiter — und das Kaliber öffnet sich Schicht für Schicht, wie auf dem Reißbrett unserer Konstrukteure.
Jedes Modell trägt ein eigenes Manufakturkaliber — und einen Namen aus der Sprache der Vermessung. Denn wer Zeit misst, vermisst die Welt.
Handaufzug · Emaille-Zifferblatt
ab 6.400 CHF
Automatik · Mitternachtsblau
ab 8.900 CHF
Handaufzug · kleine Sekunde · 120 h
ab 11.200 CHF
Die Werkbank von Gründer Anselm Brunner steht bis heute im Atelier — und an ihr wird bis heute reguliert. Eine kurze Geschichte in fünf Daten.
Gründung in Grenchen. Anselm Brunner, Regleur aus dem Jura, eröffnet eine Werkstatt mit drei Drehbänken und einem Grundsatz: kein Werk verlässt das Haus, das er nicht selbst gehört hat.
Das erste eigene Kaliber. Mit dem M-01 löst sich MERIDIAN von Rohwerk-Lieferanten. Die siebenlagige Bauweise — bis heute unser Markenzeichen — entsteht am Reißbrett.
Observatoriums-Chronometer. Ein regulierter M-12 gewinnt die Präzisionsprüfung am Observatorium Neuenburg — mit einer mittleren Tagesabweichung von 0,21 Sekunden.
Die Quarzkrise überstanden. Werkstattleiterin Helene Vogt übernimmt die Manufaktur mit sieben verbliebenen Uhrmachern — und hält gegen jeden Rat an der Mechanik fest.
Hundert Jahre MERIDIAN. Drei Kaliber-Familien, achtundzwanzig Uhrmacher, eine Fertigungstiefe von 94 Prozent. Und immer noch: jede Uhr über zwölf Tage in fünf Lagen reguliert.