Victor Vasarely
Der Großvater der Op-Art (geb. Győző Vásárhelyi, 1906–1997): das plastische Alphabet, die Vega-Wölbung und das kinetische Auge — Täuschung als Inhalt, prozedural in Canvas & SVG gerechnet.
Seite öffnenDie Sternennacht
Vincent van Goghs wirbelnder Nachthimmel als Tor zu Leben und Werk: ein lebendiger Pinselstrich-Himmel, das Bild zum Lesen, die Briefe an Theo und die gemeinfreien Hauptwerke.
Seite öffnenReise in die Tiefsee
Ein scroll-getriebener Abstieg durch die Ozeanzonen — von der Sonnenlichtzone bis ins Challenger-Tief. Mitlaufende Tiefen-, Druck- und Temperaturskala, biolumineszente Kreaturen des Dunkels. Dieses Thema liegt als direkter Vergleich in zwei Modellfassungen vor: Opus 4.8 mit gleich breiten Zonen-Kapiteln und handgesetzten Farbstopps — und Opus 5, in der ein einziges Absorptionsmodell (Lambert-Beer je Farbkanal) zugleich das WebGL-Wasser, eine rechnende Farbtafel und die Restlicht-Anzeige treibt: Rot erlischt bei ~15 m, die Tiefenachse ist maßstabsgetreu.
Polarlicht
Wie entsteht ein Polarlicht? Sonnenwind, Erdmagnetfeld, die Farben des Lichts, Höhe, Kp-Index, Beobachtung und alte Sagen — über einem lebendigen WebGL-Aurora-Himmel und einem Sternenfeld.
Seite öffnenMagyar Szecesszió
Der ungarische Jugendstil um 1900: Lechner Ödön, der „ungarische Gaudí“, und die schillernde Eosin-Glasur der Zsolnay-Manufaktur in Pécs. Dieses Thema liegt als direkter Vergleich in zwei Modellfassungen vor: Opus 4.8 lässt den Eosin-Schiller als Vollbild-Hintergrund laufen und zeichnet Volkskunst-Ornament beim Scrollen — Opus 5 macht daraus ein bedienbares Objekt: ein perspektivisches Zsolnay-Schuppendach, dessen Farbe live aus der Dünnschicht-Optik (Gangunterschied δ = 2·n·d·cos θ) entsteht und beim Senken des Blickwinkels von Aufsicht-Smaragd ins Streiflicht-Gold kippt.
Zauberwürfel
Ernő Rubik und sein „Bűvös kocka“ (1974): die Erfindung als mechanisches Strukturproblem, 43.252.003.274.489.856.000 Stellungen, „God’s Number 20“ und Speedcubing. Dieses Thema liegt als direkter Vergleich in zwei Modellfassungen vor: Opus 4.8 rechnet den Würfel von Hand in Canvas 2D, bedient über Knöpfe — Opus 5 stellt ihn in WebGL (three.js) in eine dunkle Vitrine, in der man eine Fläche direkt anfasst und die Ebene zieht, und ersetzt die große Zahl „20“ durch die Verteilung aller Stellungen über 0–20 Züge.
Kármán-Wirbelstraße
Theodore von Kármán (Kármán Tódor, 1881–1963) und die nach ihm benannte Wirbelstraße: eine echte Lattice-Boltzmann-Strömung läuft live im Browser — regelbare Reynolds-Zahl, gemessene Strouhal-Zahl (≈ 0,2), ziehbarer Zylinder. Dazu Wolken-Wirbel aus dem All und die Kármán-Linie.
Seite öffnenDie große Welle
Katsushika Hokusai (ca. 1760–1849) und sein berühmtestes Blatt, „Die große Welle vor Kanagawa“ (um 1831). Das gemeinfreie Original lebt im Browser — ein WebGL-Wasser-Shader lässt die Gischt schimmern; dazu das Bild zum Lesen, die 36 Ansichten des Fuji, die Druckstock-Technik und das Preußisch-Blau.
Seite öffnenMarie Curie
Maria Skłodowska (1867–1934): erste Nobelpreisträgerin und einzige Person mit Nobelpreisen in zwei Naturwissenschaften. Dieses Thema liegt als direkter Vergleich in zwei Modellfassungen vor: Opus 4.8 zeigt das Lebenswerk im Tiefschwarz einer Pariser Werkstatt, getragen von zerfallenden Lumineszenz-Partikeln und einem interaktiven Periodensystem — Opus 5 erzählt stattdessen die Arbeit: eine Tonne Pechblende schmilzt über fünf reale Verfahrensschritte zu einem einzigen Korn von 0,1 g zusammen, das Leuchten kommt genau einmal vor und ist erarbeitet, nicht Kulisse.
Größenordnung des Universums
Ein einziger, kontinuierlicher Zoom durch die Skalen der Wirklichkeit — von der Planck-Länge (10⁻³⁵ m) bis zum Rand des beobachtbaren Universums (10²⁷ m), rund 62 Größenordnungen am Stück. Hommage an Eames’ „Powers of Ten“. Dieses Thema liegt als direkter Vergleich in zwei Modellfassungen vor: Opus 4.8 mit dem mitlaufenden Zehnerpotenz-Readout wie ein Tachometer der Wirklichkeit — und Opus 5 als gestochene Tafel, Tinte auf Silbergrau, die in der Mitte der Skala ins Dunkle kippt.
Schwarze Löcher
„Ereignishorizont“ — Stephen Hawking und das Phänomen seines Lebenswerks: ein lebendes Schwarzes Loch, der interaktive Aufbau, die Hawking-Strahlung, die Spaghettisierung und die ersten echten Bilder des Event Horizon Telescope (M87*, Sagittarius A*). Dieses Thema liegt als direkter Vergleich in zwei Umsetzungen desselben Modells (Opus 4.8) vor — einmal ohne und einmal mit dem frontend-design Skill.
Szent Korona
„Die Heilige Krone Ungarns“ — Szent István und das Reichsinsignium, das seinen Namen trägt. Eine drehbare 3D-Krone (WebGL/PBR-Gold) mit echten byzantinischen Cloisonné-Emailplatten, dem berühmten schiefen Kreuz und erläuterbaren Hotspots führt durch Staatsgründung, die zweiteilige Gestalt, die Lehre von der Heiligen Krone und ihre bewegte Geschichte (Fort Knox → Carter 1978 → Parlament). Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenEsztergom — Die Basilika
„Der Bau ist eine Himmelfahrt“ — die größte Kirche Ungarns (1822–1869) auf dem Burgberg über der Donau. Eine scroll-getriebene Kamera steigt aus dem Dunkel der Krypta durch den klassizistischen Säulenraum hinauf ins Licht der 71,5 m hohen Kuppel und des Oculus — getragen von echten Aufnahmen des Bauwerks, Liszts „Graner Messe“ (1856) und dem größten je auf eine einzige Leinwand gemalten Altarbild der Welt. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenHolografie
„Ein Hologramm speichert nicht das Bild, sondern das Licht selbst.“ — Dennis Gabor (Gábor Dénes, 1900–1979), der die Wellenfront-Rekonstruktion erfand und dafür 1971 den Nobelpreis erhielt. Eine lebendige, winkelabhängige Hologramm-Oberfläche (WebGL) trägt die Seite: Bewegt man den Cursor, taucht Gabors Porträt aus dem spektralen Schillern auf. Dazu das Prinzip aus Interferenz und Beugung (interaktives Diagramm), der Laser und das Schillern am Gitter. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenGolden Record
„Eine Flaschenpost ins All“ — die vergoldete Schallplatte an Bord von Voyager 1 & 2 (1977), eine kuratierte Botschaft der Menschheit an den interstellaren Raum. Im Zentrum die langsam drehende goldene Platte (three.js/WebGL) mit echtem graviertem Cover, anisotropem Rillen-Schiller und Sternfeld; dazu ein live hochgezählter Distanzzähler von Voyager 1, das lesbare Cover mit Pulsar-Karte, die 115 Bilder, 55 Sprachen, die Klänge der Erde und der „Pale Blue Dot“. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenMaria Sibylla Merian
„Sie malte nicht das Tier, sondern sein Leben.“ — Merian (1647–1717) verfolgte als eine der Ersten die vollständige Verwandlung der Insekten und stellte sie gegen die Lehre der Urzeugung dar. Beim Scrollen baut sich der Lebenszyklus Ei → Raupe → Puppe → Falter entlang der Wirtspflanze auf — ein Kupferstich, der sich selbst zeichnet (SVG) und dann koloriert; dazu ihre gemeinfreien Original-Tafeln aus „Metamorphosis insectorum Surinamensium“ (1705). Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenAlexander von Humboldt
„NATURGEMÄLDE“ führt durch Humboldts Chimborazo-Tafel von 1807 — eine Gründungs-Infografik der modernen Wissenschaft. Beim Hinaufscrollen steigt man durch die Höhenzonen des Berges (vom Tropenwald bis zum Firn), während sich Isolinien zeichnen und die Messskalen am Rand mitlaufen — ein Kupferstich-Querschnitt, der sich selbst erschließt (SVG). Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenAntikythera
Ein Bronzeklumpen aus einem Schiffswrack von 1901 — und der erste Computer der Geschichte. Eine seitliche Handkurbel treibt ein mechanisch korrektes Räderwerk an (echte Zähnezahlen), das Sonne, Mond, Mondphase und die Finsternis-Spiralen (Metonisch & Saros) aus den antiken Zyklen berechnet; echte CC-Fragment-Fotos liefern den Beleg. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenBudapester Thermalbäder
Budapest ruht auf über hundert heißen Quellen — von Aquincums römischen Thermen über die osmanischen Kuppelbäder Rudas und Király bis zu den Belle-Époque-Palästen Gellért und Széchenyi. Warmer Dampf zieht über schillerndes Zsolnay-Majolika (WebGL-Shader), Licht-Caustics laufen über das Wasser, sternförmige Kuppel-Lichtpunkte wandern hindurch. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenLiszt Ferenc
Der größte Klaviervirtuose seiner Zeit, Erfinder der sinfonischen Dichtung und Auslöser der „Lisztomania“ — der erste Popstar. Erzählt entlang seiner Klaviatur: eine lebendige Tastatur, beim Scrollen gespielt, wirft Notenkaskaden in die Konzertsaal-Dunkelheit; eine spielbare Mini-Klaviatur (Web Audio) lässt Sie selbst anschlagen. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenApollo 11
Die erste Mondlandung, erzählt aus dem Kontrollraum: Phosphor-Grün auf Schwarz, ein scroll-getriebener Abstieg mit mitlaufender Höhe, Geschwindigkeit und Treibstoff, dazu das echte Funkprotokoll mit den 1201/1202-Alarmen — bis zu „The Eagle has landed“. Mit echten NASA-Fotos, dokumentarisch und würdevoll. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenDeep Time
Die ganze Erdgeschichte auf einer Scrollbar: ein Abstieg durch die Gesteinsschichten der Zeit, von heute bis zur glutroten Geburt des Planeten. Je tiefer man scrollt, desto älter wird der Untergrund — ein Bohrkern durch 4 540 000 000 Jahre, mit mitlaufendem Jahre-Zähler und dem Kalenderjahr-Bild, in dem der Mensch erst am Silvesterabend erscheint. Der gesamte Aufstieg der Menschheit bleibt der letzte Pixel. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenTesla
Der Mann, der die Welt elektrifizierte. Die Seite steht unter Strom: prozedurale Lichtbögen zucken über den nachtschwarzen Grund und folgen dem Cursor, eine Tesla-Spule entlädt sich. Daraus erschließen sich das Wechselstromsystem und das rotierende Magnetfeld, der „Stromkrieg“ gegen Edison, Colorado Springs und Wardenclyffe — bis zum leisen Ende 1943 und der SI-Einheit, die seinen Namen trägt. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenTotalität
Der seltenste Himmelsmoment: Sonne und Mond erscheinen durch einen kosmischen Zufall (je rund 400-mal) gleich groß — und für wenige Minuten wird der Tag zur Nacht. Beim Scrollen schiebt sich der Mond vor die Sonne, der Himmel taucht ins Schwarz, der Diamantring blitzt, die Korona blüht auf. Dazu der Saros-Zyklus und die Finsternis von 1919, die Einstein bewies. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenHortobágy
Der weite, flache Osten Ungarns — Europas größtes naturnahes Grasland, UNESCO-Welterbe seit 1999. Der endlose Horizont ist Thema und Interface zugleich: Über seinem Saum flimmert die Luftspiegelung (délibáb), der Sonnenstand wandert beim Scrollen vom Morgendunst bis zum staubigen Abend. Dazu die Csikós und ihre „ungarische Post“, Graurind und Zackelschaf, die Neunbogenbrücke. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenHoudini
Erik Weisz aus Budapest wurde zum König der Ketten — Handschellen, Zwangsjacke, Wasserfolterzelle — und zum unerbittlichen Entlarver falscher Spiritisten. Beim Scrollen wird die Befreiung erlebbar: ein schwerer Bühnenvorhang öffnet sich, Ketten und Schlösser fallen weg (echte Physik), das Vintage-Plakat erwacht. Faktentreu bis zum umstrittenen Tod 1926. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenHieroglyphen
Eine Schrift, fast vierzehnhundert Jahre verstummt — und ein Gelehrter, der sie wieder lesbar macht. Beim Scrollen richten sich die drei Schriftebenen des Rosetta-Steins (hieroglyphisch · demotisch · griechisch) zeilenweise aus: derselbe Erlass, dreifach. Und im Kartuschen-Decoder schreibst du deinen eigenen Namen in phonetische Hieroglyphen. Echtes CC-Foto des Steins als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenBartók
Komponist und Ethnomusikologe: mit dem Phonographen sammelte er tausende Bauernlieder und destillierte aus ihren Modi und Rhythmen eine eigene Moderne. Die Signatur überträgt das live — die Wellenform einer Wachswalze ordnet sich beim Scrollen zu Volksornament, Notation und schließlich Bartóks gebauter Struktur. Vom Volkslied zur Struktur. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenLandnahme
Ein Reitervolk verlässt die osteuropäische Steppe und nimmt um 895 das Karpatenbecken in Besitz. Die Wanderung wird zur Karte — die Route aus der Steppe über die Karpatenpässe ins Becken zeichnet sich beim Scrollen Station für Station. Mythos und gesicherte Geschichte bleiben sichtbar getrennt (Turul, Blutschwur als „Überliefert"). Feszty-Panorama als gemeinfreier Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenMatyó
Die glühend rote Matyó-Rose auf Schwarz, das vielfarbige Blumenfeld der Kalocsaer „schreibenden Frauen" — getragen von Frauen, Weltkulturerbe. Diese Seite redet nicht über die Stickerei, sie stickt sie: beim Scrollen zeichnen sich die floralen Muster Stich für Stich im Kreuzstich selbst und blühen aus dem Schwarz auf. Eigene Hommage-Muster im gemeinfreien Volks-Duktus. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenKölner Dom
Die Seite baut sich auf wie der Dom selbst. Beim Scrollen entlang der Bauzeit (1248 → 1880) wächst die Kathedrale in den Himmel — Chor, Langhaus, dann die beiden Türme; Maßwerk und Fensterrose zeichnen sich Linie für Linie. Inklusive dem mittelalterlichen Baukran, der ~300 Jahre auf dem Torso stand, und dem „Wunder von 1945". Echte Bauwerk-Fotos als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenErdős
Heimatlos und rastlos zog er mit einem Koffer von Mitarbeiter zu Mitarbeiter — rund 1.500 Arbeiten, 511 Koautoren. Diese Seite redet nicht über das einsame Genie, sie zeigt das Netz: der Kollaborations-Graph der Erdős-Zahl baut sich live auf, Erdős als Bernstein-Knoten im Zentrum — berührst du einen Knoten, leuchtet sein Pfad zurück zu ihm auf. Tafel & Kreide. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenLánchíd
Die erste dauerhafte Brücke über die Donau — angestoßen vom „größten Ungarn", Graf István Széchenyi. Beim Scrollen spannt sich die Brücke vor den Augen: zuerst die steinernen Pylonen, dann die durchhängende Kettenlinie als echte Katenarkurve, Hängestäbe und Fahrbahn — gespiegelt im goldbeleuchteten Donau-Wasser. Steinern und golden zugleich. Echte PD/CC-Fotos als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenFöldalatti
Europas erste elektrische Untergrundbahn, eröffnet 1896 unter der Andrássy-Allee. Die Seite selbst ist eine Fahrt: eine gelbe Linie zieht sich durchs ganze Layout, und beim Scrollen fährt der kleine gelbe Wagen von Halt zu Halt — jede Belle-Époque-Kachelstation ein Wissens-Stopp. Oben festlich der Heldenplatz, unten warm der Tunnel. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenAda Lovelace
Byrons Tochter, zur strengen Logik der Zahlen erzogen — und 1843 schrieb sie den ersten veröffentlichten Algorithmus. Wo viktorianisches Ornament auf lebenden Code trifft: beim Scrollen rechnet die Bernoulli-Berechnung aus Note G Schritt für Schritt, jede Zeile wie gestanzt, die Speicher-Variablen füllen sich, Zahnräder drehen mit. „Poetical science". Echte PD-Reproduktionen als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenHedy Lamarr
Hollywood-Ikone und Erfinderin: 1942 ersann sie mit George Antheil das Frequenzsprungverfahren — die konzeptionelle Grundidee hinter WLAN, Bluetooth und GPS. Die Seite kippt sichtbar vom warm-goldenen Leinwand-Glamour ins kühle Frequenz-Labor; ein Signal hüpft live über 88 Kanäle, und ein Toggle zeigt, warum der Sprung den Störsender austrickst. Echtes Patent als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenA Marslakók
Über John von Neumann und die ungarischen Emigranten-Genies, die sich scherzhaft „Marsmenschen“ nannten — das Rechnen als roter Faden. Der Hintergrund lebt: ein selbstreproduzierender Zellularautomat als Hommage an von Neumanns Beweis, dazu ein animiertes Von-Neumann-Architektur-Diagramm („Daten = Befehle“ durch den gemeinsamen Speicher) und ein interaktiver Knoten-Graph der Gruppe (Szilárd, Teller, Wigner, Kármán, Gabor). Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenTalpra Magyar
Die ungarische Revolution von 1848, erzählt aus der zensurfreien Druckpresse heraus: Das „Nemzeti dal“ und die zwölf Punkte setzen und drucken sich live im prozeduralen Letterpress — Tiefenprägung, Tinten-Bleed, minimaler Versatz; der „Esküszünk“-Schwur erscheint auf invertiertem schwarzem Papier, die Kokárda steckt sich an. Würdevoll und faktentreu, mit echten gemeinfreien Originaldrucken als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenMagyar Nyelv
Eine Seite, die die Struktur des Ungarischen zeigt, statt sie zu beschreiben: Aus der Wurzel „ház“ wächst beim Scrollen Morphem für Morphem das Wort „házaimban“ (in meinen Häusern), während die Vokalharmonie als Farbe sichtbar wird — vordere Vokale kühl-blau, hintere warm-terrakotta. Dazu der verzweigende finno-ugrische Sprachstammbaum und das 44-Buchstaben-Schauwort, zerlegt in seine elf Morpheme. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnen9. November 1989
Die Nacht des Mauerfalls als Chronologie statt Pathos — Stunde für Stunde, vom Schabowski-Satz bis zur Öffnung der Bornholmer Straße. Eine gepinnte, prozedurale Berlin-Karte öffnet sich beim Scrollen entlang der echten Uhrzeiten (18:00 → 20:30 → 23:29 → 0:02), während Uhr und Übergangs-Zähler beton-schwer mitlaufen. Dokumentarisch, ruhig, würdevoll. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenTrianon
Der Friedensvertrag von 1920, der die Grenzen des Königreichs Ungarn neu zog — sachlich, mehrperspektivisch, ohne Wertung; jede Zahl mit ihrer Mess-Basis (~72 % verloren / ~28 % behalten). Dieses Thema liegt als direkter Vergleich in zwei Gestaltungsfassungen desselben Modells (Opus 4.8) vor: V1 hell, ein aufgeschlagenes Vertragspapier, dessen abgetretene Regionen beim Scrollen langsam ihre Tinte verlieren — und V2 „Nächtlicher Atlas", dunkel und kinematisch, auf dem sich die Grenze von 1920 als glühende Lichtnaht zeichnet und jede abgetretene Region ihr eigenes, neues Licht samt Nachfolgestaat erhält.
1956
Der Aufstand gegen die stalinistische Herrschaft — erzählt über sein stillstes Symbol: die „lyukas zászló", die Fahne, aus deren Mitte das Wappen der Diktatur herausgeschnitten wurde. Durch das Loch sieht man hindurch, während sich beim Scrollen eine leise Tag-für-Tag-Chronik (23. Okt. → 4. Nov.) öffnet und zur Niederschlagung hin eindunkelt. Würde vor Spektakel: Zahlen als Spannen, kein Pathos, das Herausgeschnittene als Haltung. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenCAPA
Der vielleicht berühmteste Kriegsfotograf des 20. Jahrhunderts und Magnum-Mitgründer — erzählt über sein Handwerk statt über den Krieg. Die ganze Seite ist ein schwarz-weißer Kontaktbogen mit Filmstreifen, Perforation, Bildnummern und roten Chinagraph-Markern, durch den man scrollt; Capas Credo „get closer" wird zur Geste: ein Frame zoomt beim Scrollen heran. Würdevoll, dokumentarisch — Gerda Taro als eigenständige Fotografin gewürdigt, „The Falling Soldier" und die D-Day-Legende als offene Fragen. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenDas japanische Schwert
Keine Anime-Folklore, sondern Metallurgie und Geduld. Beim Scrollen durchläuft die Klinge den Schmiedeprozess — glühen, falten, in Lehm hüllen, abschrecken —, und genau dabei brennt sich die Härtelinie (Hamon) ein, während die Glut aus dem Stahl weicht und die kühle, polierte Klinge zurückbleibt. Mit 2ⁿ-Lagenzähler, „Politur-Lupe" und klar benannten Mythen (mehr Lagen ≠ stärker). Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenDer Wanderer über dem Nebelmeer
Aus Friedrichs berühmtestem Bild (um 1817) erschließt sich die ganze Romantik: das Erhabene, die Rückenfigur, die Landschaft als Seelenlandschaft. Beim Scrollen tritt der Betrachter ins Bild — gestaffelte Berg- und Nebelschichten ziehen in Parallaxe vorbei, der Nebel hebt und teilt sich, die Rückenfigur wandert mit. Echte gemeinfreie Reproduktionen, eine Werkgalerie und das belegte „… auch, was er in sich sieht". Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenParthenon
Ein Tempel, der perfekt wirkt, weil fast nichts an ihm gerade ist. Zwei Wow-Momente, die man am Bauwerk selbst kaum sieht: schaltbare optische Verfeinerungen (Entasis, gewölbter Stylobat, einwärtsgeneigte Säulen — als übertriebene Hilfslinien sichtbar) und der Polychromie-Reveal vom weißen Marmor zur einst bunt bemalten Antike (Ägyptisch Blau, Ocker-Rot, Gold). Goldener Schnitt als Mythos, 9:4 als belastbar; Elgin/Rückgabe ausgewogen. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenShōgun
Sieben Jahrhunderte regierten Krieger im Namen eines machtlosen Kaisers. Als Signatur entfaltet sich beim Scrollen ein Gold-byōbu — ein Faltschirm aus Lack-Schwarz und Blattgold, der Panel für Panel die Epoche freigibt: die drei Shogunate, die Reichseiniger, die 250-jährige Pax Tokugawa und ihr abruptes Ende durch Perrys schwarze Schiffe. Die Mon der großen Häuser dienen als Navigation, eine Daimyō-Prozession zieht horizontal nach Edo. Würdevoll und streng, ohne Klischee. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenDie Terrakotta-Armee
Das Tonheer des Qin Shihuangdi, 1974 von Brunnenbauern entdeckt. Beim Scrollen stellt sich das Heer selbst auf — Reihe um Reihe lebensgroßer Krieger taucht aus dem Löss auf —, und in einem zweiten Moment kehrt die verlorene Farbe zurück: derselbe Krieger blüht aus dem heutigen Grau in seine einstige Polychromie auf und verblasst wieder, mit Vorher/Nachher-Schieberegler. Zahlen als Schätzung geführt, die Grabkammer bis heute ungeöffnet. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenSchwarz & Rot
Schwarz- und rotfigurig — zwei Techniken, ein Dreiphasenbrand. Im Zentrum eine prozedural gerenderte, frei drehbare attische Amphore, deren Bildszene beim Drehen um den gewölbten Gefäßkörper wandert; ein Umschalter invertiert die ganze Seite zwischen schwarz- und rotfigurig (geritzte Silhouette ↔ ausgesparte Figur), während eine zweite Vase den Brennofen von oxidierend zu reduzierend durchläuft. Echte Meisterwerke (Exekias, Euphronios) als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenDer Olymp
Von Chaos über die Titanen zu den Olympiern: Die Göttergenealogie entfaltet sich als goldenes Sternkarten-Netz, in dem jeder Knoten Attribut, Domäne und römische Entsprechung freigibt und ein Lesepfad Ur-Mächte, Titanen, Olympier und Helden filtert. Dazu zeichnen sich beim Scrollen Sternbilder selbst (Orion, Andromeda, Plejaden) und fünf Verwandlungen blenden ineinander — Daphne zum Lorbeer, Medusas Blick zu Stein. Mythos klar als Mythos, nach Hesiod und Homer. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenAlbrecht Dürer
Wie ein Kupferstich entsteht: Beim Scrollen baut sich der Stich aus der reinen Linie auf — Gerüst, Halbschraffur, vollendete dichte Schraffur —, gezeigt am berühmten Rhinocerus. Dazu das vollständig interaktive magische Quadrat der Melencolia I (jede Reihe, Spalte und Diagonale ergibt 34, die Datumszeile 15·14 = 1514) und das wiederkehrende AD-Monogramm. Echte gemeinfreie Reproduktionen seiner Meisterstiche als Anker. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenDer Buchdruck
Die Erfindung, die Europa verändert hat: bewegliche Metalllettern, Handgießinstrument, Spindelpresse. Als Signatur fährt ein Tiegel beim Scrollen auf das Pressbett herab und blendet zwischen leerem Satz, frischem Druck und rubrizierter Seite; das Herzstück lädt zum Mitsetzen ein — getippte Buchstaben erscheinen spiegelverkehrt als Bleilettern im Winkelhaken und richtig herum im Abzug. Mit echtem B42-Faksimile (PD) und fair eingeordneten Ostasien-Vorläufern. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenAes Cyprium
Das Metall trägt den Namen der Insel — aes cyprium, „Erz aus Zypern", wurde zu cuprum. Hier ist das Scrollen die Oxidation: eine vollflächige Kupferoberfläche altert kontinuierlich von glänzendem Rot über Braun zu Grünspan, während prozedurale Patina-Adern organisch einwachsen. Dazu die Troodos-Erzlager, die Ochsenhaut-Barren der Bronzezeit und Alašiya. Etymologie und Maße ehrlich mit ihren offenen Fragen gekennzeichnet. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenAphrodite
Zypern als mythischer Geburtsort der Göttin. Im Vollbild verdichtet sich beim Scrollen die Anadyomene aus dem Meer — aus lebender Gischt (ein prozeduraler WebGL-Schaum-Shader) kondensiert Frame für Frame die Silhouette, bis die Göttin klar hervortritt. Dazu Hesiod gegen Homer, die Beinamen Kypris, Paphía und Anadyomene, der Felsen Petra tou Romiou und der konische Kultstein von Palaipaphos. Mythos klar von Archäologie getrennt. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung.
Seite öffnenFrauenkirche
George Bährs „Steinerne Glocke“ stürzte am 15. Februar 1945 ein und lag 40 Jahre als Trümmerberg. Hier fügt sich die Kirche beim Scrollen aus ihren eigenen Trümmern wieder zusammen — die dunklen Originalsteine (Eisen-Patina, kein Ruß) finden ihren Platz im hellen neuen Sandstein, ein Zähler läuft bis zur Weihe 2005, oben zündet das goldene Turmkreuz. Würdevoll erzählt, vom Coventry-Nagelkreuz bis zur britischen Turmkreuz-Spende. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
Seite öffnenDas weiße Gold
Echtes Hartporzellan war Chinas Geheimnis — bis August der Starke den Goldmacher Böttger einsperrte. Hier brennt und bemalt sich das Porzellan beim Scrollen selbst: aus mattem Scherben wird über die Brennglut (~1450 °C) glasiges Weiß, auf das sich das kobaltblaue Zwiebelmuster malt. Dazu Tschirnhaus und das Kaolin, die Albrechtsburg und die gekreuzten Schwerter von 1722 — die Marke nur redaktionell. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
Seite öffnenCanaletto-Blick
Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, malte Dresden mit fast fotografischer Genauigkeit. Hier fährt eine Camera-obscura-Lupe über sein echtes Gemälde von 1748 und vergrößert die winzigen Figuren und Fassaden; ein Vorher/Nachher blendet die Vedute auf das heutige Elbufer — mit der Frauenkirche als Angelpunkt. Das echte gemeinfreie Gemälde ist Inhalt und Material. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
Seite öffnenRaumzeit
Newtons Schwerkraft war eine Kraft über starren Raum — Einstein zeigte: Masse krümmt die Raumzeit selbst. Hier senkt sich das Raumzeit-Gitter beim Scrollen unter einer Masse zum Trichter, und ein Lichtstrahl folgt der gekrümmten Geodäte. Vom Wunderjahr 1905 über die Feldgleichungen 1915 bis zum Finsternis-Beweis 1919 — das Gummituch ehrlich als Analogie, der Nobelpreis für den Photoeffekt. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
Seite öffnenBolyai
Über 2000 Jahre versuchte man, Euklids Parallelenpostulat zu beweisen — der junge k.u.k.-Offizier János Bolyai erkannte, dass es nicht geht, und erfand eine zweite Geometrie. Hier fliegt man in eine hyperbolische Poincaré-Parkettierung, deren Kacheln zum Rand hin unendlich klein werden — „aus dem Nichts eine neue Welt“. Mit Gauß’ kühler Antwort, Lobatschewskis Vorrang und dem ehrlichen Hinweis: kein authentisches Bildnis ist erhalten. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
Seite öffnenDoppelhelix
Ein kreuzförmiges „X“ auf einem Röntgenfilm — und der Bauplan des Lebens. Hier baut sich aus dem Photo-51-Beugungsmuster beim Scrollen die drehbare 3D-Doppelhelix auf, die Basenpaare farbcodiert (A–T, G–C). Erzählt wird beides: die elegante Struktur und Rosalind Franklin, deren Beitrag lange im Schatten stand — sachlich, mit der Neubewertung von 2023, Durchmesser korrekt 2 nm. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
Seite öffnenKlangfiguren
Ernst Chladni bestrich um 1787 eine sandbestreute Metallplatte mit dem Geigenbogen — und machte den Klang sichtbar. Hier regt ein Frequenzregler eine interaktive Platte an, der Sand fließt von den Schwingungsbäuchen auf die ruhenden Knotenlinien zu symmetrischen Figuren (Ton standardmäßig aus). Mit Napoleons Preis, Sophie Germain und der nüchternen Abgrenzung zur Cymatics-Esoterik. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
Seite öffnenLicht-Raum-Modulator
Nicht Farbe — Licht. Der Bauhaus-Meister László Moholy-Nagy machte das Licht selbst zum künstlerischen Material. Hier wirft eine rotierende, prozedurale Lichtmaschine bewegte Schatten über die Seite, der Cursor lenkt die Lichtquelle — streng schwarz-weiß-grau mit genau einem Bauhaus-Rot. Mit Fotogramm (fair: Man Ray/Schad parallel), dem Modulator von 1930 und dem New Bauhaus in Chicago. Umgesetzt von Opus 4.8 als Vergleichsfassung mit frontend-design Skill.
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